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Sunovis und Statkraft schließen Hybrid-PPA

Düsseldorf/Singen (energate) - Der deutsche Projektentwickler Sunovis und der Energiekonzern Statkraft haben einen langfristigen hybriden Stromabnahmevertrag (PPA) für zwei Solarparks mit Batteriespeichern unterzeichnet. Der Hybrid-PPA umfasst das Projekt ABS in Sachsen-Anhalt und das Projekt Harnekop in Brandenburg, teilten die Unternehmen mit. Sie kombinieren eine Solarleistung von insgesamt 181,9 MW mit einer Batteriespeicherleistung von 61 MW. Die Inbetriebnahme für beide Projekte ist für den Zeitraum zwischen Ende 2026 und Oktober 2027 geplant.

 

Verbliebene Mengen werden im Profit-Sharing-Modell vermarktet

 

Statkraft übernimmt die langfristige Stromabnahme und Vermarktungsoptimierung der Projekte. Sunovis kann durch den Hybrid-PPA weiter einen Teil des Stroms auf dem Markt anbieten. Während der Inbetriebnahme- und Hochlaufphase 2027 werden beide Projekte über ein rein marktbasiertes Vermarktungsmodell mit Gewinnbeteiligung (Profit-Sharing) vermarktet. Danach greift eine Festpreisvereinbarung mit einer Laufzeit bis Ende 2037, die verbliebenen Mengen werden weiter über ein Profit-Sharing-Modell am Markt angeboten. Klaas Bauermann, Head of New Business bei Statkraft, erklärte: "Diese Projekte zeigen, wie Solarenergie und Batteriespeicherung ohne öffentliche Förderprogramme zu einem wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodell kombiniert werden können." 

 

Derzeit gibt es Bewegung bei den Vermarktungsstrategien von kombinierten Anlagen. So haben Max Solar und Energy2Market Anfang Oktober 2026 ebenfalls einen Hybrid-PPA abgeschlossen. Sie setzen allerdings auf einen vertraglich festgelegten Mindesterlös. Der Hybrid-PPA läuft sieben Jahre und verbindet ebenfalls einen Solarpark mit einem Batteriespeicher. /lw

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