Zum InhaltZum Cookiehinweis

RSS Feed

Studie: Digitale Transformation hat Priorität

Stuttgart (energate) - Die digitale Transformation steht bei den meisten Energieversorgern ganz oben auf der strategischen Agenda. Laut einer Studie der Managementberatung Horvath unter Führungskräften räumt eine überwiegende Mehrheit dem Thema höchste Priorität ein - in Verbindung mit der ebenfalls relevanten Cybersicherheit. Demnach halten acht von zehn Entscheidern die Digitalisierung der Kerninfrastruktur sowie der Kundenschnittstelle für wichtige Hebel in den nächsten fünf Jahren. Der Schwerpunkt liege dabei auf durchgängig digitalisierten End-to-End-Prozessen. Für die Studie "Industry Insights 2026" befragte Horvath nach eigenen Angaben eine repräsentative Auswahl an Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern.

 

Speicherlösungen bilden Investitionsschwerpunkt

 

Einen weiteren zentralen Branchentrend sieht die Studie in der Flexibilisierung. Demnach zeigten sich 96 Prozent der befragten Führungskräfte überzeugt, dass Systemflexibilität künftig ein wichtiger Wertschöpfungsfaktor wird. Diese Überzeugung drückt sich auch in konkreten Projekten aus: 92 Prozent gaben an, in Batterietechnologien investieren zu wollen. 

 

Eine weitere Erkenntnis der Studie: Als größten Bremsklotz nehmen die Führungskräfte neben dem Fehlen einer soliden Datengrundlage den Fachkräftemangel wahr. Dazu passt ins Bild, dass die Branche ein Personalwachstum anstrebt - laut Horvath um 6,5 Prozent. Die hohe Nachfrage nach Fachkräften sei ein deutliches Zeichen, dass die erwarteten Effizienzgewinne durch die Digitalisierung die Effekte des demografischen Wandels nicht vollständig kompensieren könnten, ordneten die Horvath-Berater ein. /rb

Zurück