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NRW gibt 25 Mio. Euro für neue Ladepunkte frei

Düsseldorf (energate) - Nordrhein-Westfalen erweitert seine Förderung für Ladeinfrastruktur. Über das Programm "progres.nrw Emissionsarme Mobilität" stellt das Land für 2026 und 2027 zusätzlich 25 Mio. Euro bereit. Das Geld soll neue Ladepunkte an Mehrparteienhäusern und in Depots von Logistikunternehmen ermöglichen. Anträge können ab sofort bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.

 

Das Land will damit gezielt Bereiche unterstützen, in denen es keine Bundesförderung gibt. Bei Mehrparteienhäusern werden Ladepunkte an Gebäuden ab zwei Wohneinheiten und mit maximal fünf Stellplätzen gefördert. Antragsberechtigt sind Vermieter, Mieter sowie kleine Wohnungseigentümergemeinschaften. Für die Logistikbranche stellt NRW sieben Mio. Euro für das Jahr 2026 bereit. Kleine und mittlere Unternehmen können für Schnellladepunkte bis zu 30.000 Euro je Ladepunkt erhalten. Die Förderquote liegt bei 30 Prozent.

 

Neubaur: "Klimaschutz ist immer auch Wirtschaftsschutz"

 

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur (Grüne) verwies auf die wirtschaftliche Bedeutung klimafreundlicher Mobilität. "Klimaschutz ist immer auch Wirtschaftsschutz", sagte sie. Das Land schaffe Ladeinfrastruktur dort, wo der Ausbau weitere Impulse brauche, damit Mieter leichter umsteigen und Speditionen ihre Flotten auf E-LKW umstellen könnten.

 

Fortgeführt werden zudem Zuschüsse für Ladepunkte bei Arbeitgebern und öffentliche Ladepunkte von jeweils bis zu 1.500 Euro. Weitere Förderungen betreffen Ladepunkte sowie elektrische Kleinst- und Kleinwagen für ambulante soziale Dienste und Kommunen, leichte kommunale Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen mit maximal 8.000 Euro sowie Umsetzungskonzepte für Ladeinfrastruktur und Fahrzeugbeschaffung. /mh

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