Mehr Förderung bei "Jung kauft Alt"
Frankfurt (energate) - Die Förderbank KFW und der Bund verbessern und flexibilisieren die Konditionen für den Kauf von Bestandsimmobilien mit schlechtem Energiestandard. Der Förderhöchstbetrag für Familien mit einem Kind steigt von 100.000 Euro auf 140.000 Euro, mit zwei Kindern auf 160.000 Euro (vorher: 125.000 Euro) sowie ab drei auf 180.000 Euro (vorher: 150.000 Euro). Voraussetzung ist, die Immobilie innerhalb von 54 Monaten ab KFW-Förderzusage energetisch zu sanieren.
Hierfür gibt es ab dem 3. August mehr Flexibilität. Statt der Sanierung in einem Rutsch auf den Standard "Effizienzhaus 85 EE" oder "Effizienzhaus Denkmal EE" sind jetzt auch mehrere Einzelmaßnahmen möglich. Dazu zählen der Heizungstausch mit einer Mindestanforderung von 65 Prozent erneuerbaren Energien, Dämmen und Fenstertausch. Förderfähig sind Wohnimmobilien, die in der Energieeffizienzklasse F, G oder H eingestuft sind. Die Darlehenszinsen von "Jung kauft Alt" werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen finanziert. Heute liegt der Zinssatz für ein Darlehen mit 35 Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung bei 0,53 Prozent effektiv. /mt