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Grenzkosten von grünem Wasserstoff bleiben stabil

Bonn (e-bridge) - In der vergangenen Woche bewegte sich das durchschnittliche Strompreisniveau auf dem Niveau der Vorwoche. Maßgeblich hierfür war die weiterhin konstante Windeinspeisung. Im Ergebnis lag der durchschnittliche Strompreis bei 120 Euro/MWh. Dadurch veränderten sich auch die Grenzkosten von grünem Wasserstoff nur geringfügig. Der Hydex Green lag im Wochendurchschnitt bei 228 Euro/MWh (7,59 Euro/kg) und damit 0,8 Euro/MWh (0,02 Euro/kg) unter dem Wert der Vorwoche.

 

Der stundenoptimierte Hydex 12 Green stieg durch die festgelegten Betriebszeiträume gegenüber der Vorwoche um 6 Euro/MWh (0,20 Euro/kg) an und lag bei einem Durchschnittswert von 210 Euro/MWh (7,00 Euro/kg). Das untertägige Optimierungspotenzial der Wasserstofferzeugung auf Basis des Hydex 12 Green notierte bei 18 Euro/MWh (0,59 Euro/kg). In der vergangenen Woche setzte sich der Anstieg der Gaspreise fort. Haupttreiber waren die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten infolge der US-Angriffe sowie reduzierte Gasflüsse aus Norwegen. Die durchschnittlichen Spotpreise lagen bei rund 73 Euro/MWh und damit etwa sieben Prozent über dem Niveau der Vorwoche.

 

Die Herstellungskosten für konventionellen Wasserstoff fielen dadurch höher aus. Die Grenzkosten gingen jeweils um 7 Euro/MWh (0,23 Euro/kg) nach oben und notierten bei 150 Euro/MWh (5,00 Euro/kg) für den Hydex Blue beziehungsweise 138 Euro/MWh (4,61 Euro/kg) für den Hydex Grey. Grüner Wasserstoff war vergangene Woche wettbewerbsfähiger gegenüber konventionellem Wasserstoff. Der Hyspread "Green-Grey" verringerte sich um 18 Euro/MWh (0,60 Euro/kg) auf im Mittel 80 Euro/MWh (2,65 Euro/kg). Auf Basis des Hydex 12 Green lag der Hyspread bei 79 Euro/MWh (2,63 Euro/kg). /Philipp Steffens, E-Bridge Consulting

 

Der Wasserstoffindex Hydex ist kostenbasiert und bezieht sich auf die kurzfristigen Gestehungskosten von drei verschiedenen Technologien zur Herstellung von Wasserstoff, Elektrolyse (grün), Dampfreformierung, mit (blau) und ohne (grau) CO2-Speicherung. Entwickelt hat ihn das Beratungsunternehmen E-Bridge Consulting, er erscheint wöchentlich im Wasserstoff-Briefing von energate. Den aktuellen Stand finden Sie auch unter: www.e-bridge.de

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