Pressemitteilung

Gemeinsam für eine starke Versorgung vor Ort

Dr. Daniel Heuberger, Geschäftsführer der Stadtwerke Hilden GmbH, Dr. Claus Pommer, Bürgermeister der Stadt Hilden, Hans-Ullrich Schneider, Geschäftsführer der Stadtwerke Hilden GmbH, Stefan Figge, Geschäftsführer der Stadtwerke Langenfeld GmbH, Gerold Wenzens, Bürgermeister der Stadt Langenfeld, Sonja Wienecke, Bürgermeisterin der Stadt Monheim am Rhein sowie Dr. Christian Reuber, Geschäftsführer der MEGA Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH (von links) freuen sich gemeinsam auf die Kooperation und die damit verbundenen Vorteile für Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeitende. Foto: MEGA Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH / Tim Kögler

Bündelung von Fachwissen und Kapazitäten soll Versorgung stärken und kommunale Unternehmen zukunftsfest aufstellen

Monheim am Rhein. Die MEGA Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH, die Stadtwerke Langenfeld GmbH, die Stadtwerke Hilden GmbH und das Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim GmbH & Co. KG hatten bereits angekündigt, künftig enger zusammenarbeiten zu wollen. In der gemeinsamen Dienstleistungsgesellschaft sollen ausgewählte Aufgaben gebündelt und effizienter erledigt werden. Die beteiligten Unternehmen bleiben dabei rechtlich und organisatorisch eigenständig.

„Wenn wir städteübergreifend zusammenarbeiten, können wir Wissen und Kapazitäten teilen und damit Fachkräfteengpässe abfedern. Das stärkt die Versorgung und lässt zugleich die Verantwortung vor Ort“, sagt Sonja Wienecke, Bürgermeisterin der Stadt Monheim am Rhein. Und auch Gerold Wenzens, Bürgermeister der Stadt Langenfeld, hebt die Leuchtturmwirkung dieser Kooperation auf kommunaler Ebene hervor: „Die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft ist ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit, die einen immer höheren Stellenwert in den Städten einnimmt. Eine effiziente Bündelung von Kompetenzen gehört dabei zu den zentralen Themenfeldern.“

Es ist geplant, im technischen Netzbetrieb zu kooperieren. Hinzu kommen kaufmännische und energiewirtschaftliche Leistungen wie Marktkommunikation, Energiedatenmanagement, Abrechnung und Forderungsmanagement. So können die Unternehmen Kompetenzen und Kapazitäten besser nutzen. Größere Teams sollen Spezialwissen sichern, Vertretungen verbessern und Kompetenzen im Netzbetrieb sowie in energiewirtschaftlichen Backoffice-Prozessen stärken. „Wir unterstützen, dass sich die Stadtwerke früh auf die verändernden Rahmenbedingungen einstellen, um auch weiterhin leistungsfähig und handlungsfähig bleiben. Die geplante Zusammenarbeit bietet dafür eine gute Perspektive. Sie ermöglicht es, Strukturen gemeinsam weiterzuentwickeln und zugleich die Eigenständigkeit der Unternehmen und die kommunale Verantwortung zu erhalten. Die Verantwortung für die Versorgung und die Nähe zu unseren Bürgerinnen und Bürgern bleiben vor Ort“, ergänzt Claus Pommer, Bürgermeister aus Hilden. 

Netze und Anlagen, die lokalen Marken, der Kontakt zu Kundinnen und Kunden sowie die Verantwortung für die örtliche Infrastruktur verbleiben bei den jeweiligen Unternehmen. Bei der neuen Gesellschaft handelt es sich weder um einen Zusammenschluss der Stadtwerke noch um eine Auslagerung an einen externen Dienstleister. Die Partner wollen die Gesellschaft gleichberechtigt steuern. Die drei beteiligten Städte sollen mittelbar jeweils zu einem Drittel beteiligt sein.

Durch gemeinsame Teams und einheitlichere Abläufe sollen vorhandene Ressourcen besser eingesetzt und Aufgaben sicher umgesetzt werden können. Damit ist eine wichtige Grundlage geschaffen, auf der die Zusammenarbeit nun sukzessive weiter vertieft werden soll. Die Überleitung von Aufgaben und Beschäftigten erfolgt schrittweise. Dabei werden auch die unterschiedlichen IT-Systeme, Prozesse und Arbeitsweisen der beteiligten Unternehmen berücksichtigt. Die Gründung der neuen Gesellschaft ist zum 1. Januar 2027 vorgesehen. Anschließend soll die neue Gesellschaft schrittweise ihre Arbeit aufnehmen und die vorgesehenen Leistungen übernehmen.

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