Flexpower versorgt Rechenzentren mit Grünstrom
Hamburg (energate) - Der Stromhändler Flexpower will den Stromhunger von Rechenzentren mit erneuerbaren Energien stillen. Das Unternehmen beliefert ab sofort Rechenzentren mit Grünstrom aus dem eigenen Wind- und Solarportfolio. Das Besondere dabei: Die Rechenzentrumsbetreiber stellen sich ihre Beschaffung selbst zusammen. Wählen können sie dabei laut Flexpower aus einem Mix von mehrjährigen Festpreisen, flexiblem Marktbezug sowie physischen wie auch virtuellen Batteriespeichern. Wer heute ein Rechenzentrum plant oder betreibt, brauche sowohl verlässliche Strompreise als auch eine nachweislich grüne Lieferung, erklärte das Unternehmen. Denn das Energieeffizienzgesetz verpflichtet Rechenzentrumsbetreiber, mindestens die Hälfte des Stromverbrauchs bilanziell aus erneuerbaren Energien zu decken. Ab 2027 steigt dieser Wert auf die Quote von 100 Prozent.
Genau dies bietet Flexpower durch den Instrumentenmix an. Ein Teil des Verbrauchs wird über Power Purchase Agreements und Festpreis-Bausteine für mehrere Jahre preislich fixiert. Den Rest beschafft Flexpower flexibel am kurzfristigen Strommarkt, wo günstige Preisphasen genutzt werden sollen. Um sich gegen Preisspitzen abzusichern, nutzt der Stromhändler Batteriespeicher. Die Herkunftsnachweise für den Grünstrom stammen aus dem eigenen Direktvermarktungsportfolio. Ein Standardpaket gibt es nicht. Stattdessen will Flexpower individuelle Beschaffungsstrukturen anbieten, die zum Finanzierungsmodell des Rechenzentrums passen. /rh