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Anzahl der Ladevorgänge legt deutlich zu

Essen (energate) - Gemeinsam mit dem Datenanbieter Elvah präsentiert energate regelmäßig Vorab‑Einblicke in den deutschen Lademarkt. Dem bisher unveröffentlichten halbjährlichen Lademarkt‑Report zufolge hat die Nutzung der öffentlichen Ladeinfrastruktur im zweiten Halbjahr 2025 erneut deutlich zugelegt. Demnach wurden rund 35,8 Mio. Ladevorgänge registriert, die hochgerechnet eine Stromabgabe von etwa 909 Mio. kWh ergeben. Im ersten Halbjahr waren es knapp 29 Mio. Sessions und rund 689 Mio. kWh. Das wöchentliche Ladevolumen stieg kontinuierlich und erreichte zum Jahresende einen Höchstwert von rund 1,67 Mio. Ladevorgängen. Den größten Beitrag lieferte das HPC‑Segment mit Leistungen über 130 kW. HPC steht für "High Power Charging", gemeinhin ist damit ultraschnelles Laden gemeint.

 

Dieses Wachstum geht mit einer steigenden Auslastung der Ladepunkte einher. Besonders im HPC-Segment nimmt die Zahl der Sessions pro Schnellladepunkt dem Bericht zufolge zu. Die Auslastung ist demnach über das Jahr hinweg gestiegen, liegt im internationalen Vergleich aber noch unter Ländern wie Belgien oder den Niederlanden. Ceren Ahiska, CPO bei Elvah, erklärte gegenüber energate, reines Hochskalieren reiche nicht mehr aus. Entscheidend werde, wie effizient Betreiber Standorte steuern und wie gut sie Nachfrage, Preise und Kampagnen datenbasiert ausrichten. Preisaktionen nähmen bereits sichtbar zu, da das Pricing in einem reifer werdenden Markt zum zentralen Effizienzhebel werde.

 

Parallel zum Nachfrageanstieg wuchs im zweiten Halbjahr auch der Bestand an öffentlichen Ladepunkten über alle Technologien hinweg. AC‑Ladepunkte dominieren weiterhin, während das HPC‑Segment die höchsten relativen Zuwächse verzeichnete. Der vollständige Report, der auch Betreiber‑Rankings, Effizienzvergleiche, regionale Analysen, internationale Benchmarks und weitere Auswertungen enthält, wird am 24. Februar veröffentlicht. /mh

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