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Strompreise brechen ein

Aachen (energate) - In der vergangenen Woche (KW 14) sind die Strompreise deutlich in die Knie gegangen. Grund sind offenbar Sorgen um die Weltwirtschaft. Zwar gingen die Preiskurven am Dienstag kurzfristig nach oben. Nach Trumps Ankündigung zur Wochenmitte, Europa mit Einfuhrzöllen zu belegen, sanken die Preise an der Strombörse EEX insbesondere am Donnerstag und Freitag jedoch rapide. Sie erreichten dabei ein so niedriges Niveau, wie der Markt es zuletzt vor einem Jahr gesehen hatte.

 

Dabei gilt: Je näher die Erfüllungszeiträume der Kontrakte, umso stärker brachen sie ein. So fiel der Preis für Mai  am Freitag um 9,3 Prozent auf 62,61 Euro/MWh; der für Juni um 9,2 Prozent auf 65,67 Euro/MWh. Das dritte Quartal 2025 sank um 8,8 Prozent auf 75,89 Euro/MWh und das Vierte um 7,7 Prozent auf 91,43 Euro/MWh. Weniger stark gaben die Jahresbänder nach. 2026 schloss am Freitag bei 80,63 Euro/MWh (-5,4 %) und 2027 bei 73,56 Euro/MWh (-2,3 %).

 

Spotmarkt: Erstmals negative Peakpreise

 

Das schöne Frühlingswetter macht sich derweil auf dem Spotmarkt bemerkbar. Der Peakload notierte am Sonntag, 30. März erstmals in diesem Jahr mit minus 2,24 Euro/MWh im negativen Bereich. Am vergangenen Sonntag, den 6. April, drehte der Strompreis dann aufgrund hoher Solar- und Windkraftverfügbarkeit an sieben Stunden des Tages in den roten Bereich und fiel bis auf minus 114,57 Euro/MWh, so dass sich für diesen Tag ein Peakpreis von minus 9,32 Euro/MWh ergab. /sd

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