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Enpal platziert Wärmepumpenkredite als neue ABS-Investition

Berlin (energate) - Der Berliner Energieanbieter Enpal hat gemeinsam mit dem Londoner Vermögensverwalter M&G eine weitere Asset-Backed-Securities-Transaktion (ABS) am öffentlichen Kapitalmarkt abgeschlossen. Unter dem Namen "Golden Ray 2" wurden Forderungen aus Krediten für private Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen in Höhe von rund 303 Mio. Euro verbrieft. Nach Angaben der Unternehmen handelt es sich um die erste öffentliche Verbriefung, in der auch Finanzierungen für Wärmepumpen enthalten sind.

 

Das zugrunde liegende Portfolio umfasst rund 9.500 Kredite an deutsche Privathaushalte. Etwa 25 Prozent des Volumens entfallen auf Wärmepumpen, der überwiegende Teil auf Photovoltaikanlagen. Ein kleiner Anteil stammt aus dem Vertrieb über Partnerunternehmen. Die Transaktion wurde von den Ratingagenturen Moody's und Scope bewertet und als Green Bond emittiert. Strukturiert und begleitet wurde die Emission von Bank of America Securities und Barclays, die gemeinsam mit Citi und Crédit Agricole auch als Konsortialführer auftraten. Die Schuldverschreibungen werden an der Luxemburger Börse gehandelt. 

 

ABS-Transaktion lief zuvor für Solaranlagen

 

Die Aufnahme von Wärmepumpenkrediten in eine öffentliche Verbriefung ist bislang unüblich. Bereits im Jahr 2024 hatten Enpal und M&G mit "Golden Ray 1" eine erste öffentliche ABS-Transaktion aufgesetzt, die ausschließlich auf Solaranlagenfinanzierungen basierte. Mit der zweiten Emission erweitert Enpal den Kreis der zugrunde liegenden Technologien. Ziel ist es, die Finanzierung von dezentralen Energieanlagen über den Kapitalmarkt zu ermöglichen und die eigenen Refinanzierungsquellen zu diversifizieren. /hp

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