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Ausweitung des Stromspar-Checks geplant

Berlin (energate) - Das Unterstützungsprogramm Stromspar-Check soll ab 2027 ausgeweitet werden. Das kündigte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) anlässlich des Weltstromspartages am 5. März an. Dadurch sollen künftig "an mehr Standorten mehr Haushalte von Stromspar-Checks profitieren und ihre Energiekosten senken können", sagte Schneider. Die Bundesregierung stattete das Programm im Jahr 2025 mit 13 Mio. Euro an Fördermitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds aus, hieß es aus dem Umweltministerium. Für 2026 sollen es 18 Mio. Euro sein. Ab 2027 sind bis zu 65 Mio. Euro jährlich vorgesehen. "Der Stromspar-Check zeigt seit Jahren, wie sozial ausgerichteter Klimaschutz funktioniert: Er hilft beim Energiesparen, senkt dauerhaft die Kosten und ermöglicht den Zugang zu effizienten Geräten, die sich viele sonst nicht leisten könnten", erklärte Schneider.

 

Das Beratungsprogramm läuft seit 2008 und unterstützt Haushalte mit geringen Einkommen dabei, Energieverbrauch und Kosten zu senken und gleichzeitig CO2-Emissionen zu reduzieren. Im Dezember 2022 wurde das Programm bis zum Frühjahr 2026 erweitert. Geschulte Stromsparhelferinnen und -helfer beraten vor Ort und sollen energieeffiziente Lösungen bereitstellen, beispielsweise den Austausch alter Kühlschränke oder wassersparende Duschköpfe. Bislang wurden laut Umweltministerium rund 500.000 Haushalte beraten, durchschnittlich 300 Euro pro Jahr eingespart und rund eine Million Tonnen CO2 vermieden. Verantwortet wird das Projekt vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen (Ead). /hp

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